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Zusammenfassung Kollektive Wirksamkeit wird definiert als die wahrgenommene kollektive Fähigkeit der Einwohner, koordinierte und voneinander abhängige Maßnahmen zu ergreifen, die ihr Leben betreffen. Diese Studie untersuchte Faktoren, die mit der kollektiven Wirksamkeit in Nachbarschaften unter den Bewohnern verbunden sind. Anhand einer nationalen Stichprobe von 4.120 städtischen Haushalten, die von der Annie E. Casey Foundation im Rahmen der Initiative Making Connection bereitgestellt wurde, untersuchten wir die vermittelnde Rolle der Wahrnehmungen der Bewohner bezüglich verbindendem sozialen Kapital (d.h. Gegenseitigkeit, Vertrauen und geteilte Normen) in der Beziehung zwischen Bürgerengagement und kollektiver Wirksamkeit. Multiple Regressionsanalysen zeigten, dass sowohl das Bürgerengagement als auch das verbindende soziale Kapital direkt mit der kollektiven Wirksamkeit in Zusammenhang standen. Darüber hinaus vermittelte das verbindende soziale Kapital teilweise die Beziehung zwischen Bürgerengagement und kollektiver Wirksamkeit. Insbesondere berichteten Einwohner, die höhere Werte für das Bürgerengagement angaben, auch von höheren Werten für das verbindende soziale Kapital. Im Gegenzug berichteten Einwohner, die höhere Werte für das verbindende soziale Kapital angaben, auch von höheren Werten der kollektiven Wirksamkeit in ihrer Nachbarschaft. Wir erörtern die Implikationen dieser Ergebnisse für Forscher und Praktiker, die sich für die Zusammenhänge der kollektiven Wirksamkeit in Nachbarschaften interessieren.
Collins et al. (Mon.) haben diese Frage untersucht.