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HINTERGRUND: Die St. Louis-Enzephalitis (SLE) ist eine relativ häufige Ursache für neurologische Erkrankungen, doch wenig ist über ihre kognitiven und psychosozialen Konsequenzen bekannt. ZWECK: Beschreibung der kognitiven, emotionalen, psychophysiologischen und psychosozialen Folgen einer SLE-Infektion. METHODEN: Eine umfassende neuropsychologische und psychophysiologische Bewertung einer hochfunktionalen Frau 6 Wochen und 1 Jahr nach akuter SLE-Infektion wird präsentiert. Auch der Fokus und Verlauf der Rehabilitation werden untersucht. ERGEBNISSE: Die primären kognitiven Folgen der SLE-Infektion betrafen Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Verarbeitungsgeschwindigkeit und kognitive Effizienz. Es wurde auch eine Depression beobachtet. Psychometrische Tests deuteten darauf hin, dass diese Defizite nach 1 Jahr weitgehend behoben waren. SCHLUSSFOLGERUNGEN: SLE produziert neurokognitive Defizite, die sich sowohl in psychometrischen als auch in psychophysiologischen Maßnehmen und im Funktionsstatus widerspiegeln. Psychometrische und berufliche Verbesserungen wurden über 1 Jahr beobachtet. Der normale berufliche Rückkehr ging jedoch mit erheblichen psychosozialen Kosten einher. Dieser Fall betont die Bedeutung einer umfassenden neuropsychologischen Bewertung und veranschaulicht die Wichtigkeit eines integrierten Rehabilitationsprogramms.
Greve et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.