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Zellen können auf Stress auf verschiedene Weise reagieren, angefangen bei der Aktivierung von Überlebenswegen bis hin zur Einleitung des Zelltods, der schließlich geschädigte Zellen eliminiert. Ob Zellen eine schützende oder zerstörerische Stressantwort entwickeln, hängt in hohem Maße von der Art und Dauer des Stresses sowie vom Zelltyp ab. Zudem gibt es oft ein Zusammenwirken zwischen diesen Antworten, das letztendlich das Schicksal der gestressten Zelle bestimmt. Der Mechanismus, durch den eine Zelle stirbt (d.h. Apoptose, Nekrose, Pyroptose oder autophagischer Zelltod), hängt von verschiedenen exogenen Faktoren sowie der Fähigkeit der Zelle ab, mit dem Stress umzugehen, dem sie ausgesetzt ist. Die Implikationen der zellulären Stressantworten für die menschliche Physiologie und Krankheiten sind vielfältig und werden in diesem Überblick im Kontext einiger wichtiger globaler Gesundheitsprobleme wie Diabetes, Parkinson-Krankheit, Myokardinfarkt und Krebs diskutiert.
Fulda et al. (Freitag) untersuchten diese Frage.