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Wir führten Telemedizin ein, d. h. Telekommunikation zur Bereitstellung von Gesundheitsdiensten, um Mangel und Fehlverteilung von Intensivpflegeleistungen zu lindern. Während 18 Monaten nutzten wir interaktive Fernsehtechnologie, um Beratungen mit universitären Intensivpflegeärzten für Patienten auf der Intensivstation eines 100-Betten-Krankenhauses bereitzustellen. Es wurden 1548 Telemedizin "Besuche" bei 395 Patienten durchgeführt. Fernsehkonsultationen hatten einen größeren klinischen und bildungstechnischen Einfluss als Telefonkonsultationen. Die Ausstattung war teuer, erwies sich jedoch als zuverlässig und einfach zu bedienen. Interaktives Fernsehen erweiterte die Verfügbarkeit spezialisierten Fachwissens, aber die volle Ausnutzung dieser Technologie zur Bereitstellung von Intensivpflegeleistungen wurde nicht erreicht. Umfassende Grundlagenforschung, die derzeit an der Universität Pittsburgh durchgeführt wird, ist erforderlich, bevor die nächste Telemedizin-Demonstration stattfinden kann.
Grundy et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.