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Die Korrelation zwischen klinischen und epidemiologischen Merkmalen der Graves-Krankheit und HLA wurde bei 175 Patienten untersucht, von denen dreiundachtzig für HLA-DR-Antigene typisiert wurden. Die relativen Risiken (x), die durch HLA-B8 und DR3 vermittelt werden, betrugen 3,1 bzw. 5,7 (P < 0,0005 unbereinigt). Die Krankheit trat bei HLA-DR3-positiven Patienten im Vergleich zu negativen Patienten in einem früheren Alter auf (P < 0,005 bei Frauen über und unter 30 Jahren). Vierundachtzig von zweiundneunzig Patienten konnten die Jahreszeit des Auftretens der Hyperthyreose angeben; ein Übergewicht an HLA-B8-positiven Patienten im Sommer und ein Mangel an diesen im Frühjahr und Herbst wurde festgestellt. Es wurde keine Assoziation zwischen B8 und Exophthalmus und/oder weichen Gewebeveränderungen im Auge beobachtet. Allerdings wurden signifikante Assoziationen zwischen Exophthalmus und entweder Exophthalmus und/oder weichen Gewebeveränderungen mit DR3 gefunden (x = 3,6 und 3,8). HLA-DR3-positive Patienten waren resistenter gegenüber der Radiojodtherapie als Patienten, die negativ für diese Antigene waren. Bei der Untersuchung der folgenden Indizes wurde keine Heterogenität in der Verteilung der HLA-Antigene festgestellt: Geschlecht, Kropfgröße, Schwere der Erkrankung, prä tibiales Myxödem, vorangegangene psychische Störung, Einnahme von oralen Kontrazeptiva, Familiengeschichte von Morbus Basedow oder Schilddrüsenantikörpertiter. HLA scheint keine Subvarianten der Graves-Krankheit zu unterscheiden, sondern beeinflusst die Suszeptibilität für die Krankheit und deren Persistenz, sobald sie klinisch manifest wird.
Farid et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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