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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der materiellen Konstruktion weiblicher Heterosexualität durch die Untersuchung des Massenmarketings weiblicher Pornografie - ‚erotische Fiktion für Frauen von Frauen‘, wie sie durch den Black Lace Verlag von Virgin Publishing exemplifiziert wird. Mit Fokus auf die geschlechtsspezifische Konstruktion von Sexualität in populären Fiktionen erforsche ich die Konsumfreuden, die Frauen durch explizit ‚pornografische‘ Texte geboten werden, und betrachte, wie der Übergang zu einer Kultur des ‚Postfeminismus‘ die Bedingungen verändert, unter denen eine Politik des ‚Lesens von Sex‘ formuliert werden könnte. Der Artikel untersucht, wie angemessene feministische Analysen von Pornografie zeitgenössische Manifestationen des postfeministischen Vergnügens am Konsum des ‚Feminin‘ erklären können und hinterfragt, welche Art von kulturellem Raum durch die Fiktionen bereitgestellt wird. In Anbetracht eines Interesses, Massenerzählformen mit ihrem diskursiven Standort zu verknüpfen, interessiere ich mich für die Arten und Weisen, wie der Virgin Verlag schriftliche Erotik als einen Ort der ‚Ermächtigung‘ und der ‚Befreiung‘ für Frauen produziert. Dies ist eingebettet in die aktuellen Modalitäten von postfeministischer Identität, in denen sexueller Genuss und Warenformen untrennbar mit Vorstellungen von ‚Anspruch‘ und konsumistischen ‚Selbstbestimmung‘ verbunden sind.
Esther Sonnet (Do,) hat diese Frage untersucht.
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