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Die Affinitäten von Integrinen für Liganden können sich markant über einen Prozess ändern, der als Inside-Out-Signalgebung bezeichnet wird. Wir haben mehrere Trunkierungen der Beta-3-Zytoplasmatischen Domäne in Verbindung mit einer "aktivierenden" Alpha-Untereinheit Chimäre, Alpha IIb Alpha 6B, exprimiert. Die Löschung der 4 C-terminalen Reste des Beta-2-Schwanzes blockierte die Inside-Out-Signalgebung, wie durch die Bindung eines aktivierungsspezifischen Antikörpers, PAC1, beurteilt wurde. Mehrere zusätzliche Trunkierungen blieben im Zustand niedriger Affinität, aber die vollständige Trunkierung (Beta 3 Delta 717) verursachte die PAC1-Bindung. Die Aktivierung durch diesen Trunkierungs-Mutanten hing nicht von der Alpha-Untereinheit Zytoplasmatischen Domäne ab und war resistent gegenüber Inhibitoren des Zellstoffwechsels sowie der Überexpression einer isolierten Beta-3-Zytoplasmatischen Domäne. Da die Löschung von Beta 3(Leu717-Asp723) zu einem konstitutiv aktivierten Integrin führt, sind diese membran-nahen sieben Aminosäuren der Beta-3-Zytoplasmatischen Domäne erforderlich, um Alpha IIb Beta 3 in einem Standardzustand niedriger Affinität zu halten. Die Aminosäuresequenz dieses Bereichs ist bei Integrinen konserviert. Darüber hinaus scheint die konservierte membran-nahe Sequenz in Alpha-Untereinheit-Schwänzen eine ähnliche Funktion zu erfüllen. Folglich steuern die konservierten membran-nahen Regionen beider Integrin-Zytoplasmatischen Domänen die Ligandenbindungsaffinität der extrazellulären Domäne.
Hughes et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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