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Diese longitudinale Studie hatte das Ziel, (i) die Informationsweitergabe und Kommunikationsstile von klinischen Genetikern und genetischen Beratern (Beratern) in Familien-Brustkrebs-Kliniken zu dokumentieren und (ii) den Einfluss dieser Stile auf das Wissen der Frauen, ob ihre Erwartungen erfüllt wurden, Zufriedenheit, Risikowahrnehmung und psychologischen Status zu bewerten. Insgesamt füllten 158 Frauen aus hochriskanten Brustkrebfamilien Selbstberichtsfragebögen 2 Wochen vor der Konsultation und 4 Wochen nach der Konsultation aus. Die Konsultationen wurden aufgezeichnet, transkribiert und kodiert. Multivariate logistische Regressionen zeigten, dass die Diskussion über prophylaktische Mastektomie (P=0,00) und Oophorektomie (P=0,01) dazu führte, dass die Frauen signifikant mehr erfüllte Erwartungen hatten; die Diskussion über genetische Tests verringerte signifikant die Angst (P=0,03) und das erleichterte Verständnis verringerte signifikant die Depression (P=0,05). Der Erhalt eines Zusammenfassungsbriefs zur Konsultation senkte signifikant die Angst (P=0,01) und erhöhte signifikant die Genauigkeit der wahrgenommenen Risiken (P=0,02). Frauen, deren Berater unterstützendere Kommunikation verwendeten, erlebten 4 Wochen nach der Nachuntersuchung signifikant mehr Angst vor Brustkrebs (P=0,00). Diese Frauen waren vor der genetischen Beratung nicht signifikant ängstlicher. Zusammenfassend fand diese Studie heraus, dass Berater in der Menge der Informationen, die sie geben, und in der Art und Weise, wie sie kommunizieren, variieren; und diese Variation kann zu besseren oder schlechteren psychosozialen Ergebnissen führen. Ein größerer Einsatz von unterstützenden und beratenden Kommunikationsformen schien die Angst vor Brustkrebs zu erhöhen. Methoden zu identifizieren, die Beratern helfen, emotionale Themen effektiv anzusprechen, könnte hilfreich sein.
Lobb et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.