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Valide kausale Inferenz ist zentral für den Fortschritt in der theoretischen und angewandten Psychologie. Obwohl das randomisierte Experiment allgemein als der Goldstandard zur Bestimmung gilt, ob eine bestimmte Exposition die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses erhöht, sind Experimente nicht immer durchführbar und können in einigen Fällen zu verzerrten Schätzungen kausaler Effekte führen. Alternativ sind die standardmäßigen Beobachtungsansätze durch die Möglichkeit von Störfaktoren, umgekehrter Kausalität und der nicht zufälligen Verteilung der Exposition (d.h. Selektion) begrenzt. Wir beschreiben das kontrafaktische Modell der Kausalität und wenden es auf die Herausforderungen der kausalen Inferenz in der Beobachtungsforschung an, mit einem besonderen Fokus auf das Altern. Wir argumentieren, dass die Untersuchung von Zwillingspaaren, die in der Exposition discordant sind, und insbesondere discordanten monozygotischen Zwillingen, eine nützliche Analogie zum idealisierten kontrafaktischen Design bietet. Eine Überprüfung von Studien zu discordanten Zwillingen im Alter zeigt, dass sie konsistent sind, aber keinen unmissverständlichen kausalen Effekt von Lebensstilfaktoren auf wichtige Ergebnisse im späteren Leben festlegen. Dennoch sind die vorhandenen Studien in der Zahl gering und haben klare Einschränkungen, die nicht immer bei der Interpretation ihrer Ergebnisse berücksichtigt wurden. Es wird zu dem Schluss gekommen, dass Zwillingsforscher das Design discordanter Zwillinge stärker nutzen könnten, um kausale Inferenz in der Beobachtungsforschung zu stärken.
McGue et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.