Key points are not available for this paper at this time.
Die dialektische Verhaltenstherapie (DBT; Linehan, 1993a) hat eine starke Evidenzbasis erlangt, um ihre Wirksamkeit bei der Behandlung von Borderline-Persönlichkeitsstörungen (BPD) zu unterstützen. Trotz dessen profitieren einige Klienten nicht von evidenzbasierten Ansätzen. Es gibt einen aktuellen Schwerpunkt auf der Identifizierung der Prozesse und Mechanismen der DBT, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Dieser Bericht beschreibt den Verlauf der Behandlung von zwei Personen, die im Rahmen einer randomisierten kontrollierten Studie ein Jahr lang mit standardisierter ambulanter DBT behandelt wurden. Die zwei Klienten wurden ausgewählt, weil (1) beide anfangs eine schlechte Allianz berichteten und (2) sie unterschiedliche Ergebnisse hatten. Der erste Fall, "Marie", zeigte erhebliche Veränderungen in einem breiten Spektrum von Ergebnissen, während der zweite Fall, "Dean", nur begrenzte Behandlungsergebnisse erzielte. Die beiden Fälle werden gegenübergestellt, um potenzielle Faktoren hervorzuheben, die zu den unterschiedlichen Allianzverläufen und Ergebnissen beigetragen haben könnten. Wir untersuchen mehrere Hypothesen, um die Beziehung zwischen Behandlungsergebnis und Klientenmerkmalen, der therapeutischen Allianz, dem Konsultationsteam und dem Forschungskontext zu erklären.
Burckell et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.