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Die Kernhülle besteht aus Membranen, Kernporen und einer Kernlamina. Mithilfe eines zellfreien Kernassemblierungsextrakts, der aus Xenopus-Eiern gewonnen wurde, haben wir untersucht, wie diese drei Komponenten während der Kernassemblierung interagieren. Wir stellen fest, dass das embryonale Lamin-Protein LIII von Xenopus nicht direkt an Chromatin oder Membranen binden kann, wenn diese jeweils alleine vorhanden sind, aber leicht in Kerne integriert wird, wenn beide Komponenten zusammen in einem Assemblierungsextrakt vorhanden sind. Wir finden, dass die Entleerung von Lamin LIII aus einem Extrakt die Bildung einer Hülle aus Membranen und Kernporen nicht verhindert. Diese laminfreien Hüllen sind jedoch extrem zerbrechlich und wachsen nicht über einen begrenzten Umfang hinaus. Dies deutet darauf hin, dass der Lamin-Zusammenbau während der anfänglichen Schritte der Bildung der Kernhülle nicht erforderlich ist, jedoch für das spätere Wachstum und die Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität der Hülle notwendig ist. Wir präsentieren auch Ergebnisse, die zeigen, dass Lamins erst in Kerne integriert werden können, nachdem die DNA innerhalb einer Hülle eingeschlossen und der nukleare Transport aktiviert wurde. In Bezug auf die nukleare Funktion zeigen unsere Ergebnisse, dass das Vorhandensein einer Kernlamina erforderlich ist, damit die DNA-Synthese in den assemblierten Kernen stattfinden kann.
Newport et al. (Samstag) haben diese Frage untersucht.
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