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ZIELSETZUNG: Die Evidenz zur Wirksamkeit der peridomestischen Raumbehandlung mit Insektiziden zur Reduktion der wildlebenden Aedes-Populationen und zur Unterbrechung der Dengue-Übertragung zu überprüfen. METHODEN: Umfassende Literaturrecherche in MEDLINE, EMBASE, LILACS, Web of Science, WHOLIS, MedCarib und CENTRAL sowie eine manuelle Suche in den Referenzlisten identifizierter Studien. Duplikate wurden entfernt und Abstracts auf Auswahlkriterien bewertet. Alle Feldbewertungen der peridomestischen Raumbehandlung, die sich auf wildlebende adulte Aedes-Vektoren in Dengue-endemischen Ländern konzentrierten, wurden einbezogen. Daten wurden extrahiert und die methodologische Qualität der Studien von zwei Gutachtern unabhängig bewertet. ERGEBNISSE: Fünfzehn Studien erfüllten die Einschlusskriterien. Die Outcome-Maße waren heterogen, was die Möglichkeit einer Metaanalyse einschränkte. Dreizehn Studien zeigten Reduktionen in unreifen entomologischen Indizes, die nicht über längere Zeiträume aufrechterhalten wurden. Die übrigen zeigten, dass Raumbehandlungsinterventionen ineffektiv bei der Reduzierung von adulten und/oder unreifen entomologischen Indizes waren. Nur eine Studie maß menschliche Krankheitsindikatoren, deren Ergebnisse jedoch nicht direkt auf die Raumbehandlungen allein zurückgeführt werden konnten. SCHLUSSFOLGERUNG: Obwohl die peridomestische Raumbehandlung von nationalen Dengue-Kontrollprogrammen häufig angewendet wird, gibt es nur sehr wenige Studien, die die Wirksamkeit dieser Intervention bewerten. Es gibt keine klaren Beweise für die Empfehlung der peridomestischen Raumbehandlung als alleinige, effektive Kontrollmaßnahme. Daher ist es wahrscheinlicher, dass die peridomestische Raumbehandlung am besten im Rahmen einer integrierten Vektormanagementstrategie angewendet wird. Die Wirksamkeit dieser Intervention sollte hinsichtlich der Auswirkungen auf sowohl adulte als auch unreife Mückenpopulationen sowie auf die Krankheitsübertragung bewertet werden.
Esu et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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