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Der Rückgang der kognitiven Funktion bei älteren Menschen ist häufig und stellt ein großes klinisches und gesundheitspolitisches Anliegen dar. Aspirin könnte den Rückgang der kognitiven Funktion durch die Beeinflussung der Multi-Infarkt-Demenz verringern, aber die Daten sind spärlich. Das East Boston Senior Health Project ist eine bevölkerungsbasierte Kohortenstudie, die 1982-1983 3.809 in der Gemeinschaft lebende Bewohner im Alter von 65 Jahren und älter einschloss und diese bis 1988-1989 alle 3 Jahre mit Hausbesuchen verfolgte. Geschulte Interviewer bewerteten die kognitive Funktion mit dem Short Portable Mental Status Questionnaire und erfassten die Medikation, einschließlich rezeptfreier Medikamente. Die Antwort auf den Short Portable Mental Status Questionnaire wurde als hoch, mittel oder niedrig bewertet, und der Rückgang wurde als Übergang in eine niedrigere Kategorie definiert. Teilnehmer, die in den 2 Wochen vor dem Interview Medikamente mit Aspirin verwendeten, wurden als Aspirin-Nutzer klassifiziert. Eine multiple logistische Regression wurde verwendet, um angepasste Odds Ratios und deren 95%-Konfidenzintervalle für den Rückgang der kognitiven Funktion zu erhalten. Der Ansatz der Schätzgleichung wurde verwendet, um die Standardfehler für wiederholte Messungen anzupassen. Aspirin-Nutzer hatten ein Odds Ratio für kognitive Beeinträchtigung von 0,97 (95%-Konfidenzintervall 0,82-1,15). Eine niedrige Häufigkeit der Aspirin-Nutzung (weniger als täglich) war mit einem Odds Ratio von 0,87 (95%-Konfidenzintervall 0,69-1,09) assoziiert. Obwohl kein wesentlicher Effekt festgestellt wurde, sind die Daten auch mit einem moderaten Nutzen von Aspirin, insbesondere bei intermittierender Anwendung, beim Rückgang der kognitiven Funktion kompatibel. Bedenken hinsichtlich kleiner residualer Verzerrungen durch Selbstselektion oder Störfaktoren deuten darauf hin, dass randomisierte Studien erforderlich sein werden, um definitive Daten zu dieser Frage bereitzustellen.
Stumer et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.