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Fünfzehn aufeinanderfolgende Patienten mit einem diagnostischen Problem der ischämiebedingten Migräne mit Aura (symptomatische Migräne) oder migräneassoziierter Ischämie (migränöser Infarkt) wurden untersucht, um die Mechanismen zu klären. Drei hatten einen einmonatigen Zeitraum mit täglichen Attacken von Migräneauren mit oder ohne Kopfschmerz. Eine schwere interne Halsschlagaderstenose/-okklusion und ein reduzierter regionaler zerebraler Blutfluss (rCBF) wurden nachgewiesen. Grenzwertige Ischämie könnte somit das Gehirn auf die Entwicklung von migränösen Auren mit oder ohne Migräne (symptomatische Migräne) vorbereiten. Vier Patienten hatten eine Kombination aus dauerhaften Defiziten nach der allerersten Migräneattacke, schwerer Atherosklerose, Schlaganfallrisikofaktoren, hohem Alter und keiner Familiengeschichte von Migräne. In diesen Fällen zeigt die Evidenz, dass eine thromboembolische Ischämie eine Attacke von Migräne mit Aura (wahrscheinlich symptomatische Migräne) ausgelöst hat. Drei junge Frauen präsentierten anhaltende typische und schwere idiopathische Migräne mit Aura. Der mit der Attacke verbundene Rückgang des rCBF könnte permanente, milde, visuelle oder somatosensorische Defizite (migränöser Infarkt) verursacht haben. Bei fünf Patienten blieb die Beziehung zwischen Migräne und Schlaganfall ungelöst. Es scheint, dass ischämiebedingte Migräneattacken häufiger sein können als migränebedingte ischämische Insulte. Daher ist Migräne nicht so ein starker Risikofaktor für Schlaganfall, wie es durch die bloße Koinzidenz der beiden Störungen angezeigt wird.
Olesen et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.