Key points are not available for this paper at this time.
Um Prostatakrebs zu erkennen, während die Krankheit noch lokalisiert war, wurde eine kostenlose Screening-Klinik für Männer über 45 Jahren eingerichtet. Digitale rektale Untersuchungen wurden bei 811 Männern durchgeführt. Bei 43 Männern, bei denen bei der digitalen rektalen Untersuchung Anomalien festgestellt wurden, wurde eine Prostatabiopsie empfohlen; nur 38 stimmten zu. Prostatakrebs wurde bei 11 Männern diagnostiziert. Die Patienten mit Krebs waren zwischen 60 und 79 Jahre alt, wobei die höchste Inzidenz von Krebs in der Gruppe der 70 bis 79-Jährigen zu verzeichnen war. Die Gesamteinzidenz bei Männern zwischen 51 und 80 Jahren betrug 1,7 %. Die Stadienevaluierung ergab, dass keiner der Patienten mit Prostatakrebs Metastasen im Knochen oder erhöhte Serum-Acid-Phosphatasewerte hatte. Fünf Männer (45 %) wiesen nach klinischen oder pathologischen Methoden Erkrankungsstadium B auf. Zwei weitere (18 %) zeigten radiographische Hinweise auf Lymphknotenmetastasen (Stadium D1). Die Kosten für die Erkennung jedes krebsartigen Prostatatumors betrugen ungefähr 6.300 Euro. Routinemäßiges Screening kann eine kosteneffiziente Methode zur Diagnosestellung von Prostatakrebs bei Patienten mit weniger ausgeprägter Erkrankung sein. Die Fähigkeit der Früherkennung, das Überleben von Patienten mit dieser Erkrankung zu verlängern, erfordert weitere Untersuchungen.
Gerald W. Chodak (Frí) hat diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: