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Hauttumoren bei Fischen sind leicht erkennbare Läsionen, von denen einige seit Jahrhunderten bekannt sind. Die Ursachen für die Tumorbildung bei Fischen sind vielfältig und werden oft als multifaktoriell angesehen. In mehr als der Hälfte aller Fälle, die durch Elektronenmikroskopie und virologische Methoden untersucht wurden, wurden Virus- oder virusähnliche Partikel in Tumorgeweben gefunden. Bisher wurde die Onkogenität nur für Herpesviren nachgewiesen, die aus benignen Tumoren isoliert wurden. Die Klassifizierung von Hauttumoren bei Fischen, tumorassoziierten und tumorinduzierenden Viren sowie die möglichen Gründe für saisonale Schwankungen in der Prävalenz von Hauttumoren werden erörtert. Es wird postuliert, dass grundlegende Prinzipien die Rolle von Viren bei der Induktion von Hauttumoren bei Fischen im Rahmen unterschiedlicher biologischer und ökologischer Parameter bestimmen. SCHLÜSSELWÖRTER: Fischviren
Anders et al. (1994) haben diese Frage untersucht.