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Seit über 40 Jahren ist die Reaktionszeit von Systemen ein Thema von Interesse und Kontroversen in der Informatik. Seit Ende der 1960er Jahre wurden zahlreiche Studien durchgeführt und Artikel verfasst, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. In diesen Studien wurden viele Faktoren gemessen, darunter: die Genauigkeit und Fehlerquoten der Benutzer bei unterschiedlichen Reaktionszeiten von Systemen, die Geschwindigkeit der Benutzerleistung und die Effizienz der verwendeten Befehle, wie sich die Benutzerinteraktionen mit dem Computer als Folge von Änderungen in der Reaktionszeit des Systems veränderten, wie ihre Körper physiologisch auf diese gleichen Veränderungen reagierten und sogar, wie glücklich, zufrieden, ängstlich oder verärgert sie waren, während sich die Reaktionszeiten des Systems änderten. In diesem Papier fassen wir die wichtigsten Fragen in der Forschung zur Reaktionszeit von Systemen zusammen und betrachten, was daraus geschlossen werden kann. Allgemein haben Forscher spezifische Richtlinien zur Reaktionszeit vorgeschlagen, die auf der Komplexität der Aufgabe oder der Art der Interaktion mit dem Computer basieren. Wir schlagen vor, dass die Interaktionen mit einem Computer anstatt auf die Reaktionszeit des Systems, die aufgaben- oder erwartungsorientiert sein sollte, vielmehr in zwei Kategorien fallen: Steueraufgaben und Gesprächsaufgaben. Für Steueraufgaben sind sofortige Reaktionszeiten erforderlich, um eine optimale Benutzerleistung zu gewährleisten, während für Gesprächsaufgaben einige Verzögerungen notwendig sein können, um das optimale Tempo des fortlaufenden Gesprächs aufrechtzuerhalten. Der Standort und die Dauer dieser Verzögerungen hängen sowohl von der Komplexität der Aufgabe als auch von den Benutzererwartungen ab. Zukünftige Forschung zur Reaktionszeit von Systemen ist notwendig, um die Grenzen der Verzögerungserkennung sowie den Standort und die Dauer von zwischenaufgabenbezogenen Verzögerungen weiter zu quantifizieren, um die Benutzerleistung und Zufriedenheit mit Computern zu optimieren.
Dabrowski et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.