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Angesichts der Bedeutung von Paaren für die Übertragung von HIV können Interventionen, die sich auf beide Mitglieder einer Partnerschaft konzentrieren, eine wichtige Rolle bei der Prävention spielen. Wir haben Project Connect, eine evidenzbasierte HIV-Präventionsintervention für Paare, angepasst und in einer Pilotstudie getestet, um ihre Akzeptanz und Machbarkeit bei einer Stichprobe junger städtischer südafrikanischer Paare zu bestimmen. Wir rekrutierten Paare aus einer Klinik im Stadtzentrum von Johannesburg, um an der Studie teilzunehmen. Interviewer-gestützte Fragebögen wurden zu Beginn und nach der Intervention durchgeführt; zudem wurde nach der Intervention ein detailliertes Interview (IDI) durchgeführt. Von 75 gescreenten Paaren waren 15 berechtigt und eingeschrieben. Ein wichtiger Grund für die Unzulässigkeit war eine aktuelle Geschichte von Gewalt in engen Beziehungen (IPV). Paare nahmen im Durchschnitt an fünf der sieben Sitzungen teil. Insgesamt war die Intervention akzeptabel und zeigte Anzeichen potenzieller Wirksamkeit. Paare berichteten, dass sie Connect mochten und sich mit dem Inhalt wohl fühlten. Die Teilnehmer berichteten auch, wichtige Kommunikations- und Problemlösungskompetenzen erlernt zu haben, was zu einer effektiveren Beteiligung an Verhaltensweisen zur HIV-Prävention führte. Die Anzahl der Sitzungen und strenge Zulassungskriterien stellten jedoch eine Herausforderung für die Machbarkeit der Studie dar. Wir empfehlen, dass zukünftige Paarinterventionen weniger Sitzungen haben und Paare mit einer Geschichte von IPV einschließen.
Pettifor et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.