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HINTERGRUND: Ziel der vorliegenden Übersicht ist es, die Ergebnisse der wahlweise Halsdissektion und der "abwartenden Haltung" bei der chirurgischen Behandlung von Stadium I und II Plattenepithelkarzinom der Zunge zu bewerten. METHODEN: Dies ist eine retrospektive Studie von Patienten mit chirurgischer Behandlung zwischen Januar 1980 und Dezember 1994. ERGEBNISSE: Es gab 63 Patienten, darunter 34 mit T1 und 29 mit T2 Karzinom. Die ersten Orte des Tumorrückfalls waren 5 (8 %) lokal, 17 (27 %) regional, 2 (3 %) fern, 1 (2 %) lokoregional und 1 (2 %) sowohl regional als auch fern. Von den 30 NO-Hals-Patienten, die keine wahlweise Halsdissektion hatten, betrug die regionale Rückfallrate 47 %, und schließlich starben 23 % an tumorbedingten regionalen Rückfällen. Die wahlweise Halsdissektion reduzierte die regionale Rückfallrate signifikant auf 9 % und reduzierte auch die mit regionalen Rückfällen verbundene Sterblichkeit signifikant auf 3 %. Die wahlweise Halsdissektion erhöhte auch die 5-Jahres-Krankheitsfreien und aktuarischen Überlebensrate auf 86 % im Vergleich zu 55 % für "abwartende Haltung." SCHLUSSFOLGERUNGEN: Regionale Rückfälle waren die häufigste Ursache für das Scheitern nach chirurgischer Behandlung des Zungenkarzinoms. Wahlweise Halsdissektion reduzierte signifikant die Sterblichkeit aufgrund regionaler Rückfälle und erhöhte auch das Gesamtüberleben. Es gab keinen signifikanten Unterschied zwischen wahlweise radikaler Halsdissektion und selektiver I, II und III Halsdissektion in der Verbesserung der Behandlungsergebnisse. Diese retrospektive Studie legt nahe, dass die wahlweise selektive I, II, III Halsdissektion eine bevorzugte Behandlungsstrategie für das Stadium I und II des Karzinoms der Zunge ist. Eine prospektive randomisierte Studie ist lohnenswert, um den Nutzen der wahlweisen Halsdissektion bei der Behandlung von frühem Karzinom der Zunge weiter zu evaluieren.
Yuen et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.