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Die Talentidentifikation in jungen Jahren gilt als entscheidend für viele nationale Sportorganisationen, um die Erfolgschancen ihrer Spieler auf internationaler Ebene zu erhöhen. Die Methoden zur Talentidentifikation können ungenau sein, und nationale Tennisverbände sowie Trainer identifizieren oft Talente basierend auf Leistungen bei Jugendturnieren und Junioren-Rankings. Es ist jedoch wenig über die Beziehung zwischen den internationalen Wettkampfleistungen junger Tennisspieler und späterem Erfolg bekannt. Diese Beziehung wird in dieser Studie untersucht, wobei Vergleiche basierend auf: (a) den Ergebnissen von 3521 Spielern bei U14 Jugendturnieren; (b) den Rankings von 377 Juniorenspielern (U18) durch die Internationale Tennisföderation; (c) den Rankings von 727 professionellen männlichen Spielern durch die Association of Tennis Professionals; und (d) den Rankings von 779 professionellen Spielern durch die Women's Tennis Association herangezogen werden. Juniorenleistungen (U18) und Leistungen bei Jugendturnieren (U14) scheinen eine geringe Erfolgsquote bei der Vorhersage späteren Erfolgs zu haben. Es wurde kein bestimmtes Alter gefunden, ab dem Spieler beginnen sollten, um auf professioneller Ebene erfolgreich zu sein. Es wird geschlossen, dass, obwohl gute Leistungen in jungen Jahren die Chancen der Athleten erhöhen, zu Elite-Spielern zu werden, sie keine Voraussetzung für späteren Erfolg sind. Daher informiert diese Studie Talentscouts, Sportentwicklungsbeauftragte, Trainer und Leistungstrainer über die Rolle, die Leistungen bei internationalen Jugendwettbewerben bei der Talentidentifikation im Tennis spielen können.
Brouwers et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.