Key points are not available for this paper at this time.
Dieses Papier erörtert, was die Didaktik der Praxis ausmacht: Lernen unter den Bedingungen der Arbeit. Lernen durch Praxis war und ist der Hauptprozess, durch den die beruflichen Fähigkeiten entwickelt wurden, von denen die menschliche Gesellschaft und Individuen abhängen. Derzeit gibt es ein zunehmendes Interesse an dieser Lernmethode, um Erfahrungen in Bildungsprogrammen zu erweitern, die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmer während sich verlängernder Arbeitsleben aufrechtzuerhalten und die Transformation von Arbeit und beruflichen Praktiken zu unterstützen. Dies sind wichtige Ziele für gesellschaftliche Zwecke, Gemeinden, die Kontinuität am Arbeitsplatz sowie die Beschäftigungsfähigkeit und Entwicklung der Arbeitnehmer. Daher scheint es an der Zeit zu sein, eine Erklärung der Qualitäten und Eigenschaften des Lernens durch Erfahrungen in Praxiseinstellungen, wie z.B. Arbeitsplätzen, zu skizzieren und wie diese Erfahrungen genutzt und bereichert werden können, um effektives arbeitsbezogenes Lernen über Arbeitsleben hinweg zu unterstützen: die Didaktik des Lernens durch Praxis. Hier wird vorgeschlagen, dass praxisbasierter Lehrplan und Pädagogik sowie die persönlichen Epistemologien der Arbeiter die Schlüsselfaktoren solcher Didaktik sind. Diese institutionellen und persönlichen Praktiken werden jedoch auch von globalen, kulturellen, gesellschaftlichen und situativen Faktoren geprägt, die das Engagement und das Lernen der Individuen durch Arbeit beeinflussen, und somit auch die didaktischen Qualitäten und das Potenzial des Lernens durch Praxis. Hier werden diese Elemente, Faktoren und ihre Konsequenzen im Hinblick auf das Verständnis und die Verbesserung der Lernerfahrungen in den Bedingungen der Arbeit diskutiert.
Stephen Billett (Sa,) untersuchte diese Frage.