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Obwohl die Wirkmechanismen der transmembranären Superfamilien, motilitätsbezogenes Protein-1 (MRP-1/CD9) und KAI1/CD82, nicht gut bekannt sind, wird berichtet, dass sie die Metastasierung verschiedener Krebsarten unterdrücken. Die Unterdrückung der Zellmotilität durch MRP-1/CD9 könnte eine Hemmung der Metastasierung verursachen. Da wir keine Berichte über die Expression von MRP-1/CD9 und KAI1/CD82 in ösophagealen Krebsarten finden konnten, untersuchten wir deren Expression in ösophagealen Proben. Wir führten immunhistochemische Färbungen für MRP1/CD9 an 108 Fällen von ösophagealem Plattenepithelkarzinom mit dem anti-MRP-1/CD9-monoklonalen Antikörper M31-15 durch und für KAI1/CD82 an 104 Fällen mit dem anti-KAI1/CD82-monoklonalen Antikörper C33. Um die graduelle Expression von MRP-1/CD9 und KAI1/CD82 zu untersuchen, wurden 24 ösophageale Dysplasien immunhistochemisch gefärbt und dann untersucht. Die Expression sowohl von MRP-1/CD9 als auch von KAI1/CD82 war positiv auf den Zellmembranen normaler ösophagealer Epithelzellen, jedoch reduziert oder negativ in den Krebszellen. Reduzierte MRP-1/CD9-Expressionen korrelierten signifikant mit der Tumortiefe (P = 0.0009). Wir fanden eine signifikant höhere Anzahl an reduzierter oder negativer Expression von MRP-1/CD9 und KAI1/CD82 in Lymphknotenmetastasen (P = 0.0003 und P= 0.0129, respektive), jedoch nicht in distalen Metastasen. Die 5-Jahres-Überlebensrate der MRP-1/CD9-negativen und reduzierten Patienten war signifikant schlechter als die der positiven Patienten (n = 108, kurative Fälle, RO). Nur wenige Fälle blieben KAI1/CD82-positiv (9.6%; 10/104) beim ösophagealen Krebs. Zwanzig (83.3%) und zweiundzwanzig (91.7%) Fälle von 24 Dysplasien wurden als KAI1/CD82-positiv beziehungsweise MRP1/CD9-positiv definiert. Der Rückgang der MRP-1/CD9- und KAI1/CD82-Expression könnte die Lymphknotenmetastasierung bei ösophagealen Plattenepithelkarzinomen erleichtern. Der Status der Expression von MRP-1/CD9 scheint hilfreich zu sein, um die Prognose für jeden Patienten vorherzusagen.
Uchida et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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