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ZWECK: Die Assoziation zwischen der von Patienten berichteten Beeinträchtigung der Lebensqualität (QOL) und der von Pflegekräften oder Ärzten eingeschätzten Beeinträchtigung der QOL zu bewerten, unter Berücksichtigung und ohne Berücksichtigung des spirituellen Wohlbefindens (SWB). PATIENTEN UND METHODEN: Insgesamt 163 Patienten mit fortgeschrittenem Krebs wurden in eine therapeutische Studie eingeschlossen, und querformatige Daten wurden aus klinischen und demografischen Fragebögen erhoben, die zu Beginn gesammelt wurden, einschließlich der Bewertung der Patienten-Lebensqualität und des SWB. Kliniker bewerteten die Beeinträchtigung der QOL ihrer Patienten als mild, moderat oder schwer. Die von Klinikern geschätzte QOL-Beeinträchtigung und die von Patienten abgeleiteten QOL-Kategorien wurden verglichen. Korrelationskoeffizienten wurden geschätzt, um QOL-Werte mit verschiedenen Instrumenten zu verknüpfen. Die Varianzanalyse-Methode wurde verwendet, um die Functional Assessment of Cancer Therapy-General-Werte in Bezug auf kategoriale Variablen zu vergleichen. ERGEBNISSE: Es gab keine signifikante Assoziation zwischen den Selbstbewertungswerten und dem Familienstand, dem Bildungsniveau, dem Leistungsstatus oder der erwarteten Lebenserwartung. Es wurde jedoch eine starke Beziehung zwischen SWB und QOL festgestellt (P <.0001). Die von Klinikern geschätzte QOL-Beeinträchtigung stimmte in ungefähr 60 % der Fälle korrekt mit dem Niveau der von Patienten abgeleiteten QOL überein, wobei nur geringe Variationen je nach Methode zur Kategorisierung der von Patienten abgeleiteten QOL-Werte auftraten. Die Genauigkeit der Einschätzungen der Kliniker war nicht mit dem Niveau des SWB assoziiert. Interessanterweise zeigte eine Teilanalyse der ungenauen Schätzungen einen Zusammenhang zwischen niedrigem SWB und der Unterschätzung der QOL-Beeinträchtigung durch die Klinikern (P =.0025). SCHLUSSFOLGERUNG: Die Schätzungen der Klinikern zur QOL-Beeinträchtigung waren in mehr als 60 % der Patienten genau. SWB ist stark mit QOL assoziiert, steht jedoch nicht in Zusammenhang mit der allgemeinen Genauigkeit der Urteile der Kliniker über die QOL-Beeinträchtigung.
Fisch et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.