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ZIEL: Die Wirksamkeit eines zielgerichteten multifaktoriellen Sturzpräventionsprogramms auf geriatrischen Stationen mit relativ kurzen Aufenthaltsdauern zu bestimmen. DESIGN: Cluster-randomisierte Studie. SETTING: 24 geriatrische Stationen in 12 Krankenhäusern in Sydney, Australien. TEILNEHMER: 3999 Patienten, Durchschnittsalter 79 Jahre, mit einem medianen Krankenhausaufenthalt von sieben Tagen. INTERVENTIONEN: Eine Krankenschwester und ein Physiotherapeut arbeiteten jeweils 25 Stunden pro Woche über drei Monate in allen Interventionsstationen. Sie führten eine zielgerichtete multifaktorielle Intervention durch, die eine Risikobewertung für Stürze, Schulungen für das Personal und die Patienten, eine Arzneimittelüberprüfung, Anpassungen der Betten- und Stationsumgebung, ein Bewegungsprogramm und Alarme für ausgewählte Patienten umfasste. HAUPTERGEBNISMAß: Stürze während des Krankenhausaufenthalts. ERGEBNISSE: Interventions- und Kontrollstationen waren zu Beginn für die vorherigen Sturzraten und individuellen Patientenmerkmale ähnlich. Insgesamt traten während der Studie 381 Stürze auf. Es wurde kein Unterschied in den Sturzraten während des Nachfolgen zwischen Interventions- und Kontrollstationen festgestellt: jeweils 9,26 Stürze pro 1000 Bett-Tage und 9,20 Stürze pro 1000 Bett-Tage (P=0,96). Das inzidentielle Verhältnis, angepasst für die individuellen Aufenthaltsdauern und vorherigen Sturzraten in der Station, betrug 0,96 (95% Konfidenzintervall 0,72 bis 1,28). FAZIT: Ein zielgerichtetes multifaktorielles Sturzpräventionsprogramm war bei älteren Menschen auf Krankenhausstationen mit relativ kurzen Aufenthaltsdauern nicht wirksam. STUDIENREGISTRIERUNG: Australian New Zealand Clinical Trials Registry ACTRNO 12605000467639.
Cumming et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.