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Aktuelle Influenza-Impfstoffe sollen Schutz gegen eine enge Spanne von Virus-Stämmen bieten. Die Identifikation von breit neutralisierenden Antikörpern (bnAbs) hat Bemühungen ausgelöst, Impfstoffe zu entwickeln, die einen 'universellen' Schutz gegen Influenza bieten. Mehrere bnAbs wurden von Menschen isoliert, die kürzlich mit konventionellen Influenza-Impfstoffen geimpft wurden, was darauf hindeutet, dass solche Impfstoffe prinzipiell einen breiten Schutz bieten könnten. Die Bewertung der Breite des Schutzes, den Influenza-Impfstoffe den Menschen bieten, wird durch das Fehlen von in vitro-Korrelaten für breiten Schutz behindert. Wir haben ein neuartiges Serumtransfer- und Herausforderungsmodell von Mensch zu Maus entwickelt und eingesetzt, um schützende Reaktionen in Serumproben von Probanden klinischer Studien zu analysieren. Eine Dosis des saisonalen Impfstoffs induziert humoral Schutz nicht nur gegen eine impfhomologe H1N1-Herausforderung, sondern auch gegen eine H5N1-Herausforderung. Dieser heterosubtypische Schutz wird weder in vitro nachgewiesen noch genau vorhergesagt. Darüber hinaus ist der heterosubtypische Schutz vorübergehend und wird durch wiederholte Inokulationen nicht verstärkt. Strategien zur Erhöhung der Breite und Dauer der schützenden Reaktion gegen Influenza sind erforderlich, um durch Impfung 'universellen' Schutz gegen Influenza zu erlangen. In Ermangelung bekannter Korrelate des Schutzes für breit schützende Impfstoffe kann das hier beschriebene Serumtransfer- und Herausforderungsmodell von Mensch zu Maus die Entwicklung solcher Impfstoffe unterstützen.
Roozendaal et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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