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HINTERGRUND: Venöse thromboembolische Erkrankung (VTD) ist eine kürzlich erkannte Komplikation von Thalidomid in der Kombinationstherapie für Patienten mit multiplem Myelom (MM). Die Autoren bewerteten die Häufigkeit von VTD und deren Risikofaktoren bei 612 aufeinanderfolgenden Patienten mit Plasmazelldyskrasie (PCD), die von 1991 bis 2001 evaluiert und nachverfolgt wurden. METHODEN: In der aktuellen Studie wurde bei 404 Patienten multiples Myelom (MM) diagnostiziert, bei 174 wurde eine monoklonale Gammopathie unbestimmter Signifikanz (MGUS) festgestellt und 34 wiesen andere Formen auf (exklusive Amyloidose). Univariable Korrelate der VTD wurden mittels Kaplan-Meier-Analyse und Cox-Regression analysiert. ERGEBNISSE: Die Autoren identifizierten mehrere univariable Korrelate der VTD bei Patienten mit MGUS, einschließlich einer familiären und medizinischen Vorgeschichte von VTD, Immobilität, niedrigem Serumalbuminspiegel und hohem Leukozytenzahl. Patienten mit MGUS mit monoklonalem Immunglobulin (Ig) G waren weniger geneigt, VTD zu entwickeln. Bei Patienten mit MM waren eine familiäre und medizinische Vorgeschichte von VTD sowie das Vorhandensein eines hyperkoagulierbaren Zustands Faktoren, die in der univariablen Analyse mit einem erhöhten Risiko für VTD assoziiert wurden. Bei Patienten mit MM war das Risiko für VTD mit jedem Anstieg des Serumalbuminspiegels niedriger. Die Art des Behandlungsregimes schien nicht mit der Entwicklung von VTD korreliert zu sein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: In der aktuellen Studie war das Risiko für thromboembolische Erkrankungen bei Patienten mit PCD im Vergleich zum Risiko in der Allgemeinbevölkerung erhöht. Weitere Studien sind notwendig, um die beteiligten Mechanismen zu definieren.
Srkalović et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.
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