Was ist die Überlebensrate und welche Faktoren sagen die Sterblichkeit bei älteren, in der Gemeinschaft lebenden Patienten mit Hüftfrakturen voraus?
Hüftfrakturen bei älteren Patienten sind mit einer signifikanten Sterblichkeit bis zu 12 Monaten verbunden, wobei schwere Begleiterkrankungen und ausgeprägtes Delirium die wichtigsten Prädiktoren für den Tod sind.
Hüftfrakturen gelten seit langem als eine große Bedrohung für das Überleben von älteren Bevölkerungsgruppen. Dieser Bericht beschreibt die Überlebenserfahrung von 814 älteren, in der Gemeinschaft lebenden Patienten mit Hüftfrakturen, die zwischen 1984 und 1986 in sieben Krankenhäusern in Baltimore behandelt wurden: 4,3 Prozent starben während des Krankenhausaufenthalts; 8,2, 12,6 und 17,4 Prozent starben innerhalb von drei, sechs bzw. zwölf Monaten nach der Fraktur. Die Sterblichkeitsrate für die gesamte Population nähert sich etwa sechs Monate nach der Fraktur der erwarteten Sterblichkeit, variiert jedoch nach Alter und Geschlecht. Die wichtigsten Faktoren, die die Sterblichkeit vorhersagen, sind das Vorliegen schwerer Begleiterkrankungen und ausgeprägter Delirium (in Abwesenheit von Demenz) bei der Aufnahme ins Krankenhaus. Die Autoren schlagen vor, dass medizinische Faktoren, die zur Desorientierung der Patienten beitragen können, untersucht und, wenn möglich, behandelt werden, um den Überlebenstatus von Patienten mit Hüftfrakturen zu verbessern.
Magaziner et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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