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Die oberen alveolären Nerven bei menschlichen Erwachsenen wurden makroskopisch mittels Ganzpräparation mit Silberimprägnierung untersucht, wobei besonderes Augenmerk auf ihre topographische Beziehung und Verteilung zur Schleimhaut der Kieferhöhle gelegt wurde. Darüber hinaus wurde die Faserzusammensetzung der alveolären Nerven analysiert, um ihren Beitrag zur Innervation der Zähne abzuschätzen. Der hintere obere alveoläre Nerv (PSAN) verlief durch kleine Kanäle in der seitlichen Wand der Kieferhöhle (23 von 37 Fällen, 62,2%) oder unter der Schleimhaut der Kieferhöhle (14 von 37 Fällen, 37,8%). Zudem gab der PSAN viele feine Äste ab, um komplexe Plexus unter der Schleimhaut der Kieferhöhle zu bilden, bevor er dem oberen zahnärztlichen Plexus beitrat. Der Plexus der Kieferhöhle war durch die knöcherne Wand der Kieferhöhle vom oberen zahnärztlichen Plexus getrennt. Nach den oben genannten grob beobachteten Daten wurden die Perimeterzusammensetzungen der myelinisierten Fasern des Plexus, PSAN und des vorderen alveolären Nerven im gleichen Präparat analysiert. Der Plexus bestand aus myelinisierten Fasern mit einem Umfang von weniger als 27 Mikrometern (Mittelwert: 14,3 Mikrometer) und zahlreichen unmyelinisierten Fasern. Die Faserzusammensetzung deutete darauf hin, dass nur wenige Fasern im Plexus der Kieferhöhle zur Bildung des oberen zahnärztlichen Plexus beitragen. Der obere zahnärztliche Plexus, der die oberen Zähne innerviert, befand sich im dicken alveolären Fortsatz des Oberkiefers und nicht an der Wand der Kieferhöhle. Die klinische Bedeutung dieser Ergebnisse wurde im Hinblick auf Nervenverletzungen während der Antrostomie der Kieferhöhle diskutiert.
Murakami et al. (Samstag) haben diese Frage untersucht.