Key points are not available for this paper at this time.
Onkogene HPV-Typen sind die Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs weltweit, aber nur ein kleiner Teil der infizierten Frauen wird hochgradige zervikale intraepitheliale Neoplasien oder Krebs (CIN2/3+) entwickeln. Wir führten eine prospektive Studie durch, an der 781 Frauen mit normaler, atypischer Plattenepithelzellen unbestimmter Bedeutung (ASCUS) oder niedriggradigen squamozytäre intraepitheliale Läsion (LGSIL) Zytologie teilnahmen und die positiv oder negativ auf hochriskante (HR) HPV getestet wurden mittels Hybrid Capture II. Die Frauen wurden alle 6 Monate über einen Medianzeitraum von 22 Monaten nachverfolgt. Unter den HR-HPV-positiven Frauen bei Eintritt hatten mehr als die Hälfte ihr Virus in 7,5 Monaten eliminiert; die Clearance-Rate war bei niedrigen Viruslasten höher als bei hohen Lasten und war auch höher bei Frauen mit initialem ASCUS/LGSIL-Abstrich im Vergleich zu Frauen mit normaler Zytologie. Die Inzidenz zytologischer Abnormalitäten hing stark von der Baseline-Viruslast und der HR-HPV-Persistenz ab. Der Erhalt zytologischer Abnormalitäten war mit dem Ergebnis des HR-HPV-Status (negativ oder =100 pg/mL) assoziiert. Im Gegensatz dazu entwickelten Frauen, die konstant HR-HPV-negativ oder transient HR-HPV-positiv waren, unabhängig von der Baseline-Zytologie, kein CIN2/3+ während der Nachbeobachtung. Das Alter schien nur die Inzidenzrate der HR-HPV-Infektion zu beeinflussen. Zusammenfassend legen unsere Daten nahe, dass Frauen, die wiederholt positiv auf HR-HPV getestet wurden, ein Risiko für die Entwicklung von CIN2/3+ haben, selbst wenn die initiale Zytologie normal ist. Eine hohe Viruslast könnte als kurzfristiger Marker für das Fortschreiten zu präkanzerösen Läsionen genutzt werden, obwohl eine niedrigere Last nicht zwangsläufig eine progressive Krankheit ausschließt.
Dalstein et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.