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Indirekte Effekte treten auf, wenn eine Änderung der Häufigkeit einer Art eine andere indirekt beeinflusst, indem sie die Häufigkeiten von Zwischenarten verändert – sogenannte dichtevermittelte indirekte Effekte – oder sie entstehen, wenn eine Art die Interaktion zwischen zwei anderen Arten verändert – sogenannte traitsvermittelte indirekte Effekte. Ich berichte über Feldexperimente, die evaluierten, wie die Biomasse von Gras und Kräutern in Wechselwirkungen alter Felder indirekt durch einen Spinnenräuber beeinflusst wurde, durch seine Interaktionen mit einer Generalisten- und einer schmalspezialisierten Grasshüpferart. Ich manipulierte die Interaktionswege zwischen der Spinne und den Pflanzen unter Verwendung verschiedener Kombinationen der Grasshüpferarten. Ich veränderte die Modalität der Räuber-Beute-Interaktionen, um dichtevermittelte von traitsvermittelten Effekten zu isolieren, indem ich natürliche Spinnen (Prädationsspinnen) oder Spinnen verwendete, die durch Manipulation ihrer Mundteile daran gehindert wurden, Beute zu überwältigen (Risiko-Spinnen). Ich fand heraus, dass die indirekten Effekte in artenreichen, retikulären Nahrungsnetzen stärker waren als in linearen Nahrungsnetzen aufgrund eines traitsvermittelten Effekts, einer Diätverlagerung von Herbivoren als Reaktion auf Prädationsrisiko. Spinnen alleine hatten in den Feldexperimenten keine signifikanten Effekte auf die Dichten der Grasshüpfer, was jede Möglichkeit dichtevermittelter indirekter Effekte ausschloss. Die Studie verdeutlicht, dass Ökologen die Bedeutung der Verhaltensökologie bei der Bestimmung gemeinschaftlicher Interaktionen nicht unterschätzen sollten.
Oswald J. Schmitz (Wed,) untersuchte diese Frage.
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