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Poly- und perfluorierte Chemikalien (PFAS) sind eine Klasse fluorierter Chemikalien, die im Brandschutz verwendet werden und in Grundwasser und Boden in mehreren Ausbildungsgebieten für Feuerwehrleute nachgewiesen wurden. In dieser Studie wurden Boden- und Grundwasserproben aus einem ehemaligen Ausbildungsbereich für Feuerwehrleute entnommen, um das Ausmaß zu untersuchen, in dem Sanierungsmaßnahmen die Zusammensetzung und räumliche Verteilung von PFAS im Untergrund verändert haben. Die Log Koc-Werte für perfluorierte Alkansäuren (PFAAs), die aus der Analyse von gepaarten Proben von Grundwasser und Aquifergestein geschätzt wurden, deuteten darauf hin, dass die Feststoff/Wasser-Verteilung nicht vollständig mit Vorhersagen aus Laborstudien übereinstimmte. Die unterschiedliche PFAA-Transport war im Untergrund nicht deutlich ausgeprägt, wahrscheinlich aufgrund sanierungsinduzierter Bedingungen. Im Vergleich zu den räumlichen Verteilungen im Oberboden weisen die relativen Konzentrationen von Perfluoroctansulfonat (PFOS) und PFAA-Vorstufen im Grundwasser stark darauf hin, dass Sanierungsmaßnahmen die Verteilung von PFAS im Untergrund verändert haben, vermutlich durch erhebliches Pumpen von Grundwasser und die Umwandlung von Vorstufen zu PFAAs. Ein zusätzliches Indiz für die Umwandlung von PFAA-Vorstufen während der Sanierung waren erhöhte Verhältnisse von Perfluorohexansulfonat (PFHxS) zu PFOS im Grundwasser in der Nähe von Sauerstoffspargeln.
McGuire et al. (Dienstag) haben diese Frage untersucht.