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Die Zellmotilität ist ein zentrales Merkmal einer Vielzahl von normalen und pathologischen Prozessen, einschließlich der embryonalen Entwicklung, Gewebehehlung, Immunzellfunktion, Angiogenese und Krebsmetastasierung. Die Dynamik des Aktinzytoskeletts treibt die Zellmigration an. Eine große Anzahl von Proteinen ist bekannt oder wird vermutet, eine Rolle bei der Regulierung der Aktindynamik zu spielen. Während es mittlerweile viele verfügbare kleine Moleküle gibt, die direkt auf das Aktinzytoskelett abzielen, gibt es eine geringe Anzahl spezifischer Inhibitoren von Aktin-bindenden Proteinen und anderen unmittelbaren Regulatoren der Aktindynamik und Zellbewegung. Dies macht das Feld von außergewöhnlichem Interesse als Schnittstelle zwischen den Zielen der chemischen Biologie und den Bedürfnissen der Zellbiologie. Darüber hinaus, obwohl Regulatoren des Zellzyklus schon seit einiger Zeit als Ziel für die Entwicklung von Krebsmedikamenten anerkannt sind, hat die Kontrolle der Aktindynamik und Zellmotilität als therapeutischer Ansatz bis vor kurzem kaum Beachtung gefunden. Dieser Überblick befasst sich mit kleinmolekularen Inhibitoren der Aktindynamik in Bezug auf Veränderungen der Zellform und Motilität, von Verbindungen, die direkt auf Aktin abzielen, bis hin zu solchen, die Proteine anvisieren, die an der grundlegenden Kontrolle des Aktinzytoskeletts beteiligt sind.
Fenteany et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.
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