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Die Schlafdauer wurde mit Fettleibigkeit in Verbindung gebracht, und es gibt auch eine aufkommende Literatur bei Tieren, die eine Beziehung zwischen dem Zeitpunkt der Fütterung und der Gewichtregulation zeigt. Es mangelt jedoch an Forschung zu den Zeitpunkten von Schlaf und Fütterung in Bezug auf die Gewichtregulation bei Menschen. Das Ziel dieser Studie war es, die Rolle des Schlafzeitpunkts in den Ernährungsgewohnheiten und dem BMI zu bewerten. Zu den Teilnehmern gehörten 52 (25 Frauen) Freiwillige, die 7 Tage lang Handgelenk-Aktigraphie und Ernährungstagebücher führten. Sechsundfünfzig Prozent waren „normale Schläfer“ (Mittelwert von <5:30 Uhr), und 44 % waren „späte Schläfer“ (Mittelwert des Schlafes ≥5:30 Uhr). Späte Schläfer hatten eine kürzere Schlafdauer, einen späteren Schlafbeginn und -ende sowie spätere Essenszeiten. Späte Schläfer konsumierten mehr Kalorien beim Abendessen und nach 20:00 Uhr, hatten einen höheren Konsum von Fast Food und vollkalorischen Limonaden und einen niedrigeren Obst- und Gemüseverzehr. Ein höherer BMI war mit einer kürzeren Schlafdauer, späteren Schlafzeiten, Kalorienaufnahme nach 20:00 Uhr und Fast-Food-Mahlzeiten assoziiert. In multivariaten Modellen war der Schlafzeitpunkt unabhängig mit den nach 20:00 Uhr konsumierten Kalorien und dem Obst- und Gemüseverzehr verbunden, konnte jedoch den BMI nicht vorhersagen, nachdem die Schlafdauer kontrolliert wurde. Die nach 20:00 Uhr konsumierten Kalorien sagten den BMI voraus, nachdem der Schlafzeitpunkt und die Dauer kontrolliert wurden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Kalorienaufnahme nach 20:00 Uhr das Risiko von Fettleibigkeit erhöhen kann, unabhängig von Schlafzeitpunkt und -dauer. Zukünftige Studien sollten die biologischen und sozialen Mechanismen untersuchen, die die Zeitpunkte von Schlaf und Fütterung verbinden, um neuartige zeitbasierte Interventionen zur Gewichtskontrolle zu entwickeln.
Baron et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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