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Der Schutz diffuser Interessen wird seit langem als zentrales Anliegen in jedem Regierungssystem erkannt und hat sich auch in der Europäischen Gemeinschaft (EG) als problematisch erwiesen. Tatsächlich haben zahlreiche Analysten argumentiert, dass die EG eine 'Europa der Geschäftsmänner' ist, die konzentriertes und mobiles Kapital gegenüber anderen Interessen bevorzugt und ein deregulatives 'Wettrennen nach unten' auslöst. Die Institutionen der EG bieten jedoch sowohl Chancen als auch Risiken für diffuse Interessen wie Umweltaktivisten, Verbraucher und Frauen. Insbesondere die Institutionen der EG – gekennzeichnet durch mehrere Regierungsebenen und eine Gewaltenteilung auf Gemeinschaftsebene – bieten den diffusen Interessen multiple Zugänge, die sie effektiv genutzt haben, um die Annahme und Umsetzung von EG-Politiken zu sichern. Diese Argumente werden durch eine kurze Untersuchung der EG-Politiken in den Bereichen Umweltschutz, Verbraucherschutz und Frauenrechte veranschaulicht.
Mark A. Pollack (Mon,) untersuchte diese Frage.