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HINTERGRUND: Die Autoren untersuchten das Wissen, die Einstellungen und die Gesundheitserfahrungen gehörloser Frauen. METHODEN: Interviews mit 45 gehörlosen Frauen, die an Fokusgruppen in American Sign Language teilnahmen, wurden übersetzt, transkribiert und analysiert. Das Verständnis gehörloser Frauen für Gesundheitsthemen, Kenntnisse über Gesundheitsvokabular sowohl in Englisch als auch in American Sign Language, allgemeine Gesundheitsprobleme unter gehörlosen Frauen und Zugang zu Informationen, einschließlich Wegen und Barrieren, wurden untersucht. Als qualitative Studie sind die Ergebnisse dieser Untersuchung begrenzt und sollten als explorativ betrachtet werden. ERGEBNISSE: Ein Mangel an Gesundheitswissen war offensichtlich, einschließlich geringem Verständnis für die Bedeutung oder den Wert von Krebsvorsorgeuntersuchungen, Mammographien oder Pap-Abstrichen; die Zwecke verschriebener Medikamente, wie Hormonersatztherapie (HRT); oder die Notwendigkeit anderer medizinischer oder chirurgischer Eingriffe. Negative Erfahrungen und Vermeidung oder Nichtnutzung von Gesundheitsdiensten wurden berichtet, hauptsächlich aufgrund des Mangels an einer gemeinsamen Sprache mit Gesundheitsdienstleistern. Unhöfliches Verhalten wurde ebenfalls beschrieben. Positive Erfahrungen und verbesserter Zugang zu Gesundheitsinformationen wurden bei Praktizierenden berichtet, die qualifizierte Dolmetscher einsetzten. Anbieter, die minimale Zeichenskills, die Bereitschaft zur Nutzung von Papier und Stift sowie Sensibilität zur Verbesserung der Kommunikation zeigten, wurden geschätzt. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Gehörlose Frauen haben einzigartige kulturelle und sprachliche Probleme, die die Erfahrungen im Gesundheitswesen beeinflussen. Ein verbesserter Zugang zu Gesundheitsinformationen kann mit spezialisierten Ressourcenmaterialien, verbesserten Präventions- und gezielten Interventionsstrategien sowie der Entwicklung von Selbstvertretungsfähigkeiten erreicht werden. Gesundheitsdienstleister müssen darin geschult werden, effektivere Kommunikatoren mit gehörlosen Patienten zu werden und qualifizierte Dolmetscher zu verwenden, um den Zugang zum Gesundheitswesen für gehörlose Frauen sicherzustellen.
Steinberg et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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