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ZIEL: Untersuchung der Einstellungen zur Familienbildung und zum Fruchtbarkeitsbewusstsein unter dänischen weiblichen Gesundheitsfachkräften. METHODEN: Wir sammelten Querschnittsbasisdaten aus einer prospektiven Kohortenstudie mit 863 Frauen im Alter von 20 bis 40 Jahren, die in einem Krankenhaus in Dänemark arbeiteten. Informationen über die Intentionen und Einstellungen der Teilnehmerinnen zur Familienbildung und zum Fruchtbarkeitswissen wurden mittels eines Fragebogens erfasst. RESULTATE: Nur 2% der Befragten wollten keine Kinder. Die meisten Frauen glaubten, dass Mutterschaft wichtig ist, und hofften, zwei bis drei Kinder zu haben. Etwa die Hälfte der Befragten beabsichtigte, ihr letztes Kind nach dem 35. Lebensjahr zu bekommen. Die wichtigsten Voraussetzungen für die Familienbildung beinhalteten: in einer stabilen Beziehung leben, das Studium abgeschlossen haben, eine gesunde finanzielle Situation, einen Job, der während der Kinderzeit gehalten werden kann, Zugang zur öffentlichen Kinderbetreuung und die Möglichkeit zu reisen. Bis zu 50% der Frauen unterschätzten den Einfluss des Alters einer Frau auf die Fruchtbarkeit und schätzten die Erfolgsquoten von assistierten Reproduktionstechniken (ART) zu hoch ein. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Viele weibliche Gesundheitsfachkräfte erwogen, nach dem 35. Lebensjahr zu gebären. Wissen über Fruchtbarkeit und ART-Erfolgsquoten ist erforderlich, um fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wann man Kinder bekommen möchte.
Mortensen et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.