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DIE BEREITSTELLUNG VON PFLEGE, DIE AUF DEN BEDÜRFNISSEN UND ERWARTUNGEN DER PATIENTEN BASIERT, IST EIN SCHLÜSSELATTRIBUT QUALITATIVER VERSORGUNG. Leider scheinen trotz der Absicht und der Bemühungen vieler, die Patientenzentriertheit zu verbessern, die Qualität der Patienten-Arzt-Beziehungen, der Zugang der Patienten und die Kontinuität der Versorgung in den Vereinigten Staaten schlechter zu werden und hinter anderen Ländern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zurückzubleiben. Ärzte gehen nicht konstant auf die Anliegen der Patienten ein, bewerten nicht immer die Überzeugungen und das Verständnis der Patienten bezüglich ihrer Krankheit und teilen oft keine Behandlungsoptionen mit den Patienten. Patienten können häufig grundlegende Elemente ihres Versorgungsplans nicht erinnern. Dies geschieht, während die Versorgung zunehmend komplexer wird und die Kosten der Versorgung direkt von den Patienten getragen werden. In diesem Kommentar schlagen wir 4 spezifische Änderungen vor, die der medizinischen Profession helfen sollten, den Bedürfnissen und Erwartungen der Patienten gerecht zu werden. Diese Änderungen beinhalten die Neugestaltung der Versorgungssysteme, von denen sowohl die Evidenz als auch die Praxis sugerieren, dass sie erfolgversprechender sind, anstatt sich nur auf Anreize, Feedback oder Schulungen für Ärzte zu verlassen. Diese sind (1) den Zugang zu und die Kontinuität zu Ärzten zu verbessern, (2) die Teilnahme der Patienten an der Versorgung zu erhöhen, indem es für sie einfacher gemacht wird, ihre Anliegen auszudrücken und sie aktiver in die Gestaltung ihrer Versorgung einzubeziehen, (3) die Selbstmanagement der Patienten durch Systeme zu unterstützen, die die Zielsetzung erleichtern und das Vertrauen der Patienten und ihrer Familien in die Selbstpflege erhöhen, und (4) effizientere und verlässlichere Mechanismen zur Koordination der Versorgung zwischen verschiedenen Einrichtungen zu schaffen. Die Evidenz für die meisten dieser Systemänderungen ist solide und wird durch klinische Studien gestützt, die die gewünschten Ergebnisse erzielt haben. Einige Interventionen wurden in der Praxis weitreichend umgesetzt und scheinen vielversprechend zu sein, wurden jedoch nicht Gegenstand klinischer Studien und erfordern eine weitergehende Evaluierung. Die Konsolidierung dieser Ansätze in eine koordinierte Reihe praktischer Systemänderungen ist das Ziel dieses Kommentars. Das Ausmaß ihrer kombinierten Wirkung ist unbekannt, sollte jedoch intensiv untersucht werden. Obwohl die vorgeschlagenen Systemänderungen auf alle Patienten angewendet werden könnten, ist das chronische Versorgungsmodell ein Beispiel für einen evidenzbasierten systematischen Ansatz, der Unterstützung des Selbstmanagements und die Koordination von Pflege als Schlüsselkomponenten einschließt.
Bergeson et al. (Dienstag) untersuchten diese Frage.