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ZIELE UND ABSICHTEN: Dieses Papier beschreibt die reflexive Praxis eines Pflegeleiters in Hongkong, der frontline Pflegekräfte dabei unterstützt, die Krise von SARS zu überwinden. HINTERGRUND: SARS-Infektionen waren eine Krise für alle in endemischen Gebieten aufgrund der Bedrohung für die physische und emotionale Gesundheit. Hongkong war das zweitgrößte endemische Gebiet der Welt. Unzureichende Vorräte an Schutzgeräten und der Tod einer mit SARS infizierten Krankenschwester lösten negative Emotionen bei den Pflegekräften aus. METHODEN: Ein Modell der strukturierten Reflexion wurde angenommen, um die eigene Praxis zu überprüfen. Ein Problemlösungsmodell für Krisenintervention wurde in die reflektierende Phase der strukturierten Reflexion integriert. ERGEBNISSE: Die Förderung der Sicherheit und emotionalen Stabilität der Pflegekräfte waren die Hauptziele im Umgang mit der Krise. Strategien wie Selbstbewusstsein, Empowerment und Teambildung, Informationsaustausch, Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung und emotionaler Unterstützung für frontline Pflegekräfte wurden angewandt. FAZIT: SARS-Infektionen bedrohen die physische und emotionale Gesundheit von Pflegekräften. Aus einer positiven Perspektive bot eine solche Krise eine Gelegenheit zu lernen und zu wachsen in ethischen, persönlichen und ästhetischen Bereichen. RELEVANZ FÜR DIE KLINISCHE PRAXIS: Die SARS-Epidemie erweckte weltweit Aufmerksamkeit und stellte das Gesundheitssystem in Hongkong vor Herausforderungen. Reflexive Praxis ist nützlich, um das professionelle Handeln von Pflegekräften während der Krise zu unterstützen und die Erfahrung in eine Lernperspektive zu setzen.
Lau et al. (Sa.) haben diese Frage untersucht.