Key points are not available for this paper at this time.
Die stereoselektive nichtkovalente Synthese eindimensionaler helicaler selbstorganisierter Stacks von achiralen Oligo(p-phenylenevinylene) Ureidotriazin (AOPV3) Monomeren erfolgt durch einen chiralen supramolekularen Hilfsansatz. Das racemische Gemisch von helical gestapelten achiralen AOPV3-Molekülen wird in homochirale helical gestapelte Strukturen umgewandelt, wie sowohl spektroskopische Messungen als auch molekulare Modellsimulationen zeigen. Die Umwandlung wird durch eine orthogonale Zwei-Punkt-Ionenpaar-Interaktion mit den chiralen Hilfsmolekülen Dibenzoilsäure-Tartrate (D- oder L-TA) gefördert, die die Verteilung des Winkelpopulation verzerrt und damit die Helizität des Stacks beeinflusst. Die induzierte bevorzugete Helizität wird von den OPV-Stapeln selbst nach der Entfernung des chiralen Hilfsmittels durch Extraktion mit Ethylendiamin (EDA) aufgrund der kinetischen Stabilität der OPV-Stapel bei Raumtemperatur aufrechterhalten. Die spektroskopische Untersuchung der helical Selbstorganisation und des Racemisationsprozesses dieser π-konjugierten OPV-Chromophoren gibt weiteren Aufschluss über die mechanistischen Wege dieser chiralen asymmetrischen nichtkovalenten Synthese und die kinetische Stabilität der produzierten Stacks. Die Racemisation der Stacks folgt einer Kinetik erster Ordnung und kein Mechanismuswechsel wird als Folge einer Temperaturänderung beobachtet; daher wird eine Racemisation durch Disassembly Assembly vorgeschlagen. Bemerkenswerterweise kann die bevorzugte Helizität der Stacks von achiralen AOPV3 nach einem Heiz-Kühl-Zyklus, bei dem sich die Stacks zunächst teilweise depolymerisieren und dann wieder polymerisieren, wobei die noch vorhandenen Stacks die Keime für die Selbstorganisation von achiralem AOPV3 bilden, fast vollständig beibehalten werden. Nur nachdem ein vollständig dissoziierter Zustand bei hohen Temperaturen erreicht wird, geht die optische Aktivität des supramolekularen Stacks, der sich bei Raumtemperatur selbst organisiert hat, verloren.
George et al. (Tue,) haben diese Frage untersucht.