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Der Blutfluss zu mehreren Geweben ändert sich während einer akuten Bewegungseinheit. Die Niere ist eines der Organe, die am stärksten von der durch Bewegung induzierten Blutumverteilung betroffen sind. Das Ziel dieser Studie war es, mögliche durch Bewegung induzierte Veränderungen der vaskulären Reaktivität in renal resistenten Arterien bei Ratten zu untersuchen. Renale Widerstandsarterien wurden von Ratten isoliert, die 8 Wochen lang schwammen, und von inaktiven Kontrollratten, und die Arterien wurden durch Drahtmyografie untersucht. Ähnliche Dilatationsreaktionen auf Acetylcholin, Bradykinin, Adenosin, Isoproterenol und Natriumnitroprussid wurden in beiden Gruppen beobachtet. Die gefäßerweiternden Mittel Vasopressin, Endothelin-1, Kaliumchlorid und Thromboxan A(2) induzierten ebenfalls ähnliche Reaktionen in beiden Gruppen; jedoch hatte die trainierte Gruppe eine erhöhte Kontraktionsreaktion auf Noradrenalin im Vergleich zu den Kontrollratten. Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass sich die renal resistenten Arterien von trainierten Ratten anders verhalten als die leitenden renal Arterien und eine erhöhte kontraktile Reaktion auf sympathische Agonisten zeigen. Dieses Ergebnis liefert unterstützende Beweise dafür, dass der renale Blutfluss während der Bewegung bei trainierten Personen deutlich abnimmt.
Koçer et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.