Key points are not available for this paper at this time.
ZIEL: Diese Studie überprüfte mehrere Themen im Zusammenhang mit dem postkommotionalen Syndrom und psychologischen Faktoren, die mit einer Gehirnerschütterung verbunden sind. Zu den Themen gehören neurobiologische Perspektiven, psychologische Prädiktoren des postkommotionalen Syndroms einschließlich vorbestehender Angst, Angstempfindlichkeit sowie kognitive Verzerrungen und Fehlattributionen. Darüber hinaus werden die iatrogenen Effekte übermäßiger Ruhe überprüft und Behandlungsoptionen kurz diskutiert. HAUPTERGEBNISSE: Tiermodelle für Gehirnerschütterungen und leichte traumatische Hirnverletzungen deuten darauf hin, dass eine Gehirnerschütterung zu Angst- und Angstreaktionen führen kann. Die Pathophysiologie der Depression nach einer Gehirnerschütterung scheint mit dem kortiko-limbischen Modell der Depression übereinzustimmen. Darüber hinaus könnten einige Personen nach einer Gehirnerschütterung einem Risiko für neurobiologische Depression und/oder Angst ausgesetzt sein. Die Literatur zeigt zudem, dass vorbestehende und gleichzeitige Angst das Risiko für eine verlängerte Genesung nach einer Gehirnerschütterung erhöht. Kognitive Verzerrungen und Fehlattribution von Symptomen tragen zu einer langen Genesung von der Gehirnerschütterung bei. Darüber hinaus kann medizinisch verordnete übermäßige kognitive und körperliche Ruhe zu einer verlängerten Genesung nach einer Gehirnerschütterung beitragen. Beaufsichtigte und graduierte körperliche Aktivität, die Einführung von Techniken zur Angstreduzierung und kognitive Verhaltenstherapie für kognitive Verzerrungen und Fehlattributionen sind effektive Mittel zur Verkürzung der Dauer des postkommotionalen Syndroms. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Das Verständnis, die Bewertung und die Behandlung der psychologischen Faktoren, die mit einer Gehirnerschütterung verbunden sind, sind wirksame Mittel zur Verhinderung oder Verkürzung der Dauer des postkommotionalen Syndroms.
Broshek et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.