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Das Restless-Leg-Syndrom (RLS) ist eine sensorimotorische Störung. Klinische Studien haben das dopaminergische System mit RLS in Verbindung gebracht, während andere angedeutet haben, dass es mit unzureichenden Eisenwerten im Gehirn assoziiert ist. Bis heute wurden Veränderungen im Eisenstatus des Gehirns nachgewiesen, aber trotz Hinweise aus der klinischen Literatur gab es keine konsistenten Befunde, die eine dopaminergische Abnormalität im RLS-Gehirngewebe dokumentierten. In dieser Studie wurden die Substantia nigra und das Putamen post mortem von Personen mit primärem RLS und einer neurologisch normalen Kontrollgruppe entnommen. Ein quantitatives Profil des dopaminergischen Systems wurde gewonnen. Zusätzliche Tests wurden an einer catecholaminergen Zelllinie und tierischen Modellen der Eisenmangelanämie durchgeführt. RLS-Gewebe zeigte im Vergleich zu den Kontrollen einen signifikanten Rückgang von D2R im Putamen, der mit der Schwere des RLS korrelierte. RLS zeigte auch signifikante Erhöhungen der Tyrosin-Hydroxylase (TH) in der Substantia nigra im Vergleich zu den Kontrollen, jedoch nicht im Putamen. Sowohl TH als auch phosphorylierte (aktive) TH waren sowohl in der Substantia nigra als auch im Putamen signifikant erhöht. Es gab keine signifikanten Unterschiede im Putamen oder in der nigra bezüglich des Dopaminrezeptors 1, Dopamintransporter oder VMAT. Signifikante Erhöhungen von TH und phosphoryliertem TH wurden auch in beiden Tier- und Zellmodellen der Eiseninsuffizienz beobachtet, ähnlich den Daten aus der RLS-Autopsie. Zum ersten Mal zeigt diese Autopsiestudie einen klaren Hinweis auf Dopaminpathologie bei RLS. Die Ergebnisse deuten auf eine zelluläre Regulation der Dopaminproduktion hin, die eng mit den Daten aus zellulären und tierischen Modellen der Eiseninsuffizienz übereinstimmt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass eine primäre Eiseninsuffizienz eine dopaminergische Abnormalität produziert, die durch ein überaktiviertes dopaminergisches System als Teil der RLS-Pathologie gekennzeichnet ist.
Connor et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.