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Zusammenfassung Dieser Artikel bietet eine Genealogie der Idee eines Einwanderungsindustriekonplexes. Der Einwanderungsindustriekonplex ist die Verschmelzung von Interessen des öffentlichen und privaten Sektors bei der Kriminalisierung der undocumented Migration, der Durchsetzung des Einwanderungsrechts und der Förderung einer ‚anti‐illegal‘ Rhetorik. Dieses Konzept basiert auf Ideen, die im Hinblick auf die Gefängnis- und Militärindustriekonplexe entwickelt wurden. Diese drei Komplexe teilen drei wesentliche Merkmale: (a) eine Rhetorik der Angst; (b) die Konvergenz mächtiger Interessen; und (c) einen Diskurs der Otherisierung. Dieser Artikel untersucht, warum der Kongress kein tragfähiges Gesetz verabschiedet hat, um mit undocumented Migration umzugehen, stattdessen Gesetze verabschiedet hat, die zum Scheitern verurteilt sind, und Milliarden von Dollar an das Ministerium für Innere Sicherheit appropriierte, um diese Gesetze umzusetzen. Dies wurde im Kontext des Krieges gegen den Terror verschärft, da die nationale Sicherheit jetzt mit der Durchsetzung des Einwanderungsrechts vermischt wurde. Dies ist der erste Teil einer zweiteiligen Serie über den Einwanderungsindustriekonplex.
Tanya Golash‐Boza (Do,) hat diese Frage untersucht.
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