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Ein von einem Patienten mit schwerer cholera-ähnlicher Durchfallerkrankung isolierter Escherichia coli-Stamm produziert ein teilweise hitzelabiles Enterotoxin, das eine sofortige Stimulation der Adenylcyclase und isotonische Flüssigkeitsausscheidung im Hundej jejunum verursacht. Beide Reaktionen verschwinden nach Entfernung des Enterotoxins. Die Wirkungsdauer einer submaximalen Dosis dieses E. coli Enterotoxins war kurz, trotz anhaltender Exposition gegenüber dem Jejunum, was auf eine Inaktivierung des Enterotoxins durch seine Wechselwirkung mit der Mukosa hindeutet. Die Inokulation von ganzen Bakterienkulturen dieses E. coli-Stamms in das Duodenum des Hundes führte nach 4-7 Stunden zu bakteriellem Überleben und Induktion der Nettosekretion. Der Beginn der Flüssigkeitsproduktion war mit einer zunehmenden adenylcyclase-Aktivität der Darmschleimhaut verbunden. Gewaschene bakterielle Zellen konnten ebenfalls Flüssigkeitsausscheidung erzeugen. Die in vivo-Vermehrung dieses enterotoxinproduzierenden E. coli wurde 6-12 Stunden nach intraduodenaler Inokulation von etwa 10^6 Organismen nachgewiesen. Dies war mit einer Flüssigkeitsausscheidung verbunden. Die intestinale Flüssigkeitsproduktion trat ohne mikroskopische Pathologie in der Mukosa auf.
Guerrant et al. (1973) untersuchten diese Frage.
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