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Die Entwicklung eines Fragebogens zur Bewertung der Einstellungen von Medizinstudierenden gegenüber alten Menschen wird beschrieben. Die Hauptkomponentenanalyse der Antworten von 114 Medizinstudierenden im ersten Jahr ergab zwei orthogonale Faktoren, die als negative Einstellungen und medizinische Interventionen bezeichnet wurden. Die Punktzahlen in diesen Faktoren wurden zwischen drei Gruppen von Medizinstudierenden verglichen: Erstsemester, 64 Medizinstudierende in der klinischen Phase vor einem Kurs in geriatri-scher Medizin und 69 Medizinstudierende, die einen Kurs in geriatrischer Medizin absolviert hatten. Die Punktzahlen für negative Einstellungen unterschieden sich nicht zwischen dem ersten Jahr und den klinischen Jahren, wurden jedoch nach dem Kurs in geriatrischer Medizin verringert. Die Punktzahlen im Faktor medizinische Intervention reduzierten sich signifikant vom ersten Jahr auf die klinischen Jahre und wurden durch den Kurs in geriatrischer Medizin nicht weiter reduziert. Frauen tendierten dazu, niedrigere Punktzahlen bei negativen Einstellungen zu haben. Medizinstudierende schienen ihre Einstellungen hinsichtlich des Grads zu ändern, in dem medizinische Interventionen angemessen sind, als Ergebnis präklinischer oder allgemeiner medizinischer Erfahrungen. Ihre Vorbehalte gegenüber dem Nutzen, den sie aus der Arbeit mit älteren Menschen ziehen können, blieben jedoch über die gleichen Zeiträume stabil, wurden jedoch durch einen Kurs in geriatrischer Medizin verändert.
Deary et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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