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Zusammenfassung Der Spacing-Effekt ist bekannt als eines der robustesten Phänomene in der experimentellen Psychologie, und es wurden viele Versuche unternommen, effektives verteiltes Lernen für das L2-Vokabellernen zu realisieren. Diese Studie vergleicht das Vokabellernen mit Wortlisten, Wortkarten und Computern, um herauszufinden, welches Material zu dem überlegensten verteilten Lernen führt. In dem Experiment studierten 226 japanische Oberschüler zehn englische Wörter mit einem der drei Lernmaterialien: Listen, Karten und Computern. Eine einfaktorielle Varianzanalyse (ANCOVA) zeigte, dass es zwar keinen signifikanten Unterschied zwischen der Karten-Gruppe und den anderen beiden gab, die PC-Gruppe jedoch die Listen-Gruppe im verzögerten Post-Test signifikant übertraf. Eine Itemanalyse mit Chi-Quadraten ergab, dass die Erfolgsquoten der zurückgerufenen Items der Listen-Gruppe für vier der zehn Items im verzögerten Post-Test signifikant niedriger waren als die der Karten- oder PC-Gruppe. Eine Korrelationsanalyse zeigte, dass die investierte Zeit im Lernen und die anschließenden Post-Test-Punkte für die Listen- und Karten-Gruppen nicht signifikant korrelierten. Paradoxerweise wurde eine negative Korrelation zwischen der Lernzeit der PC-Gruppe und ihren Post-Test-Punkten beobachtet. Das Fehlen bedeutungsvoller Beziehungen zwischen der Lernzeit und der anschließenden Behaltenschaft könnte teilweise auf die begrenzte Fähigkeit bestimmter Lernender zurückzuführen sein, effektiv zu lernen, während sie bestimmte Materialien verwenden. Ein Fragebogen, der den Teilnehmern vorgelegt wurde, ergab, dass im Allgemeinen Computer günstiger bewertet wurden als Listen oder Karten. Gleichzeitig zeigten die Lernenden jedoch große Variationen in ihrer Bewertung von Computern, was die Bedeutung der Berücksichtigung individueller Unterschiede beim Einsatz von CALL für Lernende impliziert. Zusammenfassend hat die Studie die Überlegenheit von Computern gegenüber Listen, den begrenzten Vorteil von Wortkarten gegenüber Listen und keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen Computern und Karten demonstriert. Die Ergebnisse sind signifikant, da, obwohl die Vorteile von Karten oder Computern propagiert wurden, bisher keine Studie solche Behauptungen empirisch getestet hat.
Tatsuya Nakata (Tue,) untersuchte diese Frage.
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