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Die Theorie der sozialen Kausalität und die Theorie der sozialen Selektion wurden aufgestellt, um das Ergebnis zu erklären, dass ein niedriger sozioökonomischer Status (SES) mit einem Risiko für psychiatrische Störungen verbunden ist. Die Vorhersagen beider Theorien wurden anhand von Daten aus einer gemeinschaftsbasierten Längsschnittstudie untersucht. Psychosoziale Interviews wurden 736 Familien aus 2 Landkreisen im Bundesstaat New York in den Jahren 1975, 1983, 1985-1986 und 1991-1993 durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass (a) ein niedriger familiärer SES mit einem Risiko für Angst-, depressive, störende und Persönlichkeitsstörungen bei Nachkommen assoziiert war, nachdem der IQ der Nachkommen und die elterliche Psychopathologie kontrolliert wurden, und (b) störende und Substanzgebrauchsstörungen bei Nachkommen mit einem Risiko für schlechte schulische Leistungen assoziiert waren, nachdem der IQ der Nachkommen und die elterliche Psychopathologie kontrolliert wurden. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die sozialen Kausalitäts- und Selektionsprozesse in ihrer Bedeutung unter verschiedenen Kategorien psychiatrischer Störungen variieren.
Johnson et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.