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HINTERGRUND: Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass bei Kindern die Werte herkömmlicher Risikofaktoren für koronare Herzkrankheit mit der vorzeitigen Entwicklung von Atheromen zusammenhängen. Es ist daher wichtig festzustellen, wie Risikofaktoren bei Kindern auf Bevölkerungsebene beeinflusst werden können. METHODEN UND ERGEBNISSE: Im Jahr 1985 wurde die Australian Schools Health and Fitness Survey an einer repräsentativen Stichprobe australischer Schulkinder im Alter von 7 bis 15 Jahren durchgeführt. Bei Kindern im Alter von 9, 12 und 15 Jahren wurden Daten zu Plasmacholesterin, Triglyzeriden und High-Density-Lipoprotein-Cholesterin zusammen mit Messungen des Blutdrucks, der Fitness und des Körperfetts erfasst. Von einer Ursprungsstichprobe von 2400 Kindern in diesen drei Alterskategorien unterzogen sich 1919 der vollständigen Messreihe. Univariate Analyse dieser Daten zeigte einen starken Zusammenhang zwischen Körperfett und Plasmalipidwerten. Es bestand keine signifikante Beziehung zwischen Fitness (gemessen als physische Arbeitskapazität bei einer Herzfrequenz von 170 Schlägen pro Minute pro Kilogramm fettfreier Körpermasse) und Plasmalipiden, jedoch wurde eine signifikante negative Assoziation zwischen Fitness und systolischem Blutdruck festgestellt (r = -.12, P < .001). Die multiple Regressionsanalyse ergab, dass der Zusammenhang zwischen Fitness und systolischem Blutdruck nur teilweise durch den Einfluss eines geringeren Körperfetts bei fitteren Kindern erklärt wird. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Diese Daten, die unter standardisierten Bedingungen an einer repräsentativen Stichprobe von Kindern erhoben wurden, bestätigen eine frühere Feststellung eines Zusammenhangs zwischen Fitness und Blutdruck bei Schulkindern und unterstützen zudem den zunehmenden Konsens, dass Fitness bei Kindern und Jugendlichen nur schwach mit Plasmalipiden und Lipoproteinen verknüpft ist.
Dwyer et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.
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