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Dieses Papier untersucht Lernkurven im Gesundheitswesen, um zu bestimmen, ob Organisationen durch kumulative Erfahrung in unterschiedlichem Maße Leistungsverbesserungen erzielen. Obwohl umfangreiche Forschungen gezeigt haben, dass kumulative Erfahrung zu Leistungsverbesserungen in zahlreichen Kontexten führt, wurde die Frage, wie viel dieser Verbesserung auf bloße Erfahrung und wie viel auf kollektive Lernprozesse zurückzuführen ist, wenig beachtet. Wir argumentieren, dass organisatorische Lernprozesse es bestimmten Organisationen ermöglichen können, mehr von gleichwertigen Erfahrungsniveaus zu profitieren als andere. Daher schlagen wir vor, dass Lernkurven zwischen Organisationen, die die gleiche „Lernaufgabe“ durchführen, aufgrund organisatorischer Lerneffekte variieren können. Um diese These zu untersuchen, analysieren wir Herzchirurgie-Abteilungen, die eine neue Technologie für minimalinvasive Herzchirurgie implementieren. Daten zu operativen Vorgehenszeiten von einer Stichprobe von 660 Patienten, die die neue Operation an 16 verschiedenen Einrichtungen durchliefen, werden analysiert. Die Ergebnisse bestätigen, dass kumulative Erfahrung ein signifikanter Prädiktor für Lernen ist, und zeigen weiter, dass die Steigung der Lernkurve zwischen den Organisationen signifikant variiert. Die theoretischen und praktischen Implikationen der Arbeit werden diskutiert.
Pisano et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.