Key points are not available for this paper at this time.
ZUSAMMENFASSUNG: CLIL (Content and Language Integrated Learning) ist ein in Europa weit verbreiteter Begriff, der sich auf verschiedene Formen der inhaltsbasierten Bildung bezieht, die oft in Englisch durchgeführt werden. Frühere Forschungen zu CLIL haben dazu tendiert, sich auf Fragen des Sprachenlernens oder der Beherrschung von Inhalten zu konzentrieren, anstatt auf Details der Klassenzimmerinteraktion. Dieses Papier untersucht, wie Englisch in finnischen CLIL-Klassenzimmern für Biologie und Physik verwendet wird. Klassenzimmer werden aus einer discourse-pragmatischen Perspektive betrachtet, die eine enge Aufmerksamkeit für soziale und interpersonale Aspekte der Sprachverwendung erfordert, während sie sich in authentischen Umgebungen entfaltet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass CLIL-Studenten sich durch die Art und Weise, wie sie Englisch als Ressource für die Gestaltung von Klassenzimmeraktivitäten selbstbewusst nutzen, Eigentum an Englisch beanspruchen. Die Code-Switching-Praktiken der Schüler sind ein weiteres Indiz dafür, dass sie sich selbst eher als Nutzer denn als Lernende von Englisch begreifen. Anstatt Finnisch zu verwenden, wenn ihre Englischkenntnisse sie im Stich lassen, nutzen die Schüler die L1 für affektive Funktionen; und die Art und Weise, wie sie zwischen Englisch und Finnisch wechseln, deutet darauf hin, dass sie das Klassenzimmer als zweisprachigen Raum betrachten. Die Ergebnisse weisen somit auf ein aufkommendes Bilingualismus unter den Studenten hin.
Tarja Nikula (Dienstag) hat diese Frage untersucht.